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Identitätsdiebstahl Teil 1: Wie Ihre Digitalen Daten in Umlauf geraten.

Eigentlich sind sie immer vorsichtig im Bezug darauf, wo Sie Ihre Daten eingeben? Eigentlich nutzen Sie nur sichere Seiten, haben vielleicht einmal in einem Online Shop eingekauft, aber das war es dann auch schon. Und dennoch: da sind sie, die SPAM Mails. E-Mails, die auf Betrug abzielen. Aber wie kommen diese an Ihre Daten? 

 

 

Hacker, pic by Pixabay

 

Der Handel mit persönlichen Daten ist ein Geschäft. Ein sehr beliebtes Geschäft, wenn auch großteils Illegal. Ziel ist der Verkauf von Datensätzen, mit eben zum Beispiel Ihrer E-Mail Adresse. Listbroker nennt man diese Händler.

Im harmlosen Fall kauft eine Firma diese Datensätze, um Direktmarketing zu betreiben und Sie gegebenenfalls als neuen Kunden zu gewinnen. Im gefährlichen Fall stehen dahinter Abzocker, welche an Ihre Kontodaten möchten. Phishing Mails sind diese, welche meist das Layout bekannter Firmen nutzen und mit Schlagsätzen wie „Prüfen Sie ihr Konto binnen 24h, anderweitig wird dieses gesperrt. Klicken Sie hier“. Doch wie kann Ihre E-Mail Adresse in so einem Datensatz landen? 

Wir zeigen Ihnen hier zwei Möglichkeiten. 

 

Erste Möglichkeit: Der Anbieter einer Webseite verkauft Ihre Daten

Gewinnspiele, Newsletter, kostenlose Ratgeber… die Liste an Möglichkeiten, wo Sie schnell einmal Ihre E-Mail Adresse eingeben kann lang werden. Doch wer steht hinter dieser Webseite? Die wenigsten von Ihnen, werden die Webbetreiber erst einmal ausgiebig prüfen, zu verlockend sind die Angebote. Genauso schnell wie sie Ihre E-Mail eingegeben haben, genauso schnell landet sie auch in Händen der Falschen und ebenso schnell sind Sie in einem Datensatz welcher der Anbieter an diverse Dritte weiter verkauft. 

 

Zweite Möglichkeit: Programmierfehler in den Webseiten

Selbst wenn der Anbieter nicht anstrebt, Ihre Daten weiter zu verkaufen, ist es für Hacker leicht möglich an eben diese zu gelangen. Dies passiert einfach, wenn Programmierfehler vorliegen. Mittels einer Software können so, auf simplen Weg, ganze Kundendaten-stämme heruntergeladen und ausgelesen werden. 

 

Wie können Sie sich schützen? 

Seien Sie vorsichtig! Schauen Sie sich die Webseite genau an, bevor Sie leichtfertig Ihre Kontaktdaten hinterlassen, schauen Sie sich Ihre E-Mails genau an. Klicken Sie niemals auf Links und geben anschließend Anmeldedaten ein, sondern wählen Sie immer Webseiten direkt an. 

 

Gänzlich schützen könnten Sie sich nur, wenn Sie Ihre E-Mail an keiner Stelle benutzen bzw. nur für Ihre privaten Kontakte nutzen. Den wie Sie sehen, im Umlauf sind diese schnell. 

 

Warum Sie in diesem Zusammenhang ein Passwort niemals doppelt nutzen sollten, erzählen wir Ihnen nächste Woche.

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